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Neues Projekt: DMP Digital Making Place

Landesprojekt „Digital Making Place“ ist auch im Medienzentrum Kreis Mettmann gestartet

Digital Making Place als Ort von Bildungsgerechtigkeit

Die Grundhaltung des Making lässt sich am ehesten mit „einfach machen“ umschreiben: durch projektorientiertes, experimentelles und kreatives Arbeiten mit verschiedenen Werkzeugen und Materialien, durch das Teilen von Gelerntem und durch das Meistern von Herausforderungen durch Kreativität werden unterschiedlichste Fähigkeiten und Zukunftskompetenzen der Lernenden gefördert. Dem Konzept des forschenden Lernens folgend, ermöglichen Digital Making Places als offene Lernräume Zugriff auf Werkzeuge, Materialien und Wissen und tragen so durch den freien und niedrigschwelligen Zugang zur Bildungsgerechtigkeit bei.

Denn durch sie wird nicht nur ein Raum für kreatives Arbeiten geschaffen. Sie können  auch dabei helfen, Lernerfolg und Lernmotivation bei Kindern und Jugendlichen zu steigern, die sich nur schwer in klassische Unterrichtssituationen einfügen können.

Im Medienzentrum ist das Projekt "Digital Making Place" als digitale Lernwerkstatt konzipiert, die die Nutzung, Reflexion und Produktion digitaler Inhalte und Dienste in den Vordergrund stellen. Die verschiedenen MakingLabs können dabei auch sehr verschiedene Talente und Interessen berücksichtigen.

 

 

 

Anders lernen mit Making

Was ist Making?

Making bedeutet kreatives Tüfteln mit analogen und digitalen Werkzeugen, von Lötkolben bis Tablet. Im schulischen Kontext steht Making für handlungsorientiertes Lernen: Schüler setzen eigene Ideen um, arbeiten praxisnah und lernen durch Ausprobieren. So wird Lernen konkret, motivierend und greifbar.

Digital Making bedeutet kreatives, praxisnahes Arbeiten mit digitalen Werkzeugen. Ob beim Programmieren eines Roboters, beim Erstellen eines 3D-Modells oder beim Gestalten interaktiver Medien – durch eigenes Tun werden digitale, oftmals komplexe Zusammenhänge intuitiv(er) verständlich.

Wie lernen wir am besten?

Making eröffnet neue Möglichkeiten für einen fächerübergreifenden Unterricht mit echtem Anwendungsbezug. Es fördert kritisches Denken, Teamarbeit und kreative Lösungsstrategien – allesamt Schlüsselkompetenzen für die Zukunft. Die Digital Making Places (DMP) bieten einen geschützten Raum, um moderne Technologien auszuprobieren.

Das Angebot des Medienzentrums an Schulen und Lehrkräfte

Das Medienzentrum möchte mit Weiterbildungsangeboten rund um Maker Education neue Themen und Technologen in die Schulkollegien im Kreis Mettmann tragen. Dabei wollen wir die Schulen bei der Durchführung von Pädagogischen Tagen unterstützen. Das gleiche gilt auch für Fachkonferenzen und Schulentwicklungsteams, die spezielle Aspekte von Maker Education für ihr Fachgebiet oder für die Schulentwicklung nutzbar machen wollen.

In den neuen Räumlichkeiten will das Medienzentrum zusammen mit seinen Kooperationspartnern die Lehrkräfte an den Schulen bestmöglich dabei unterstützen, wie sie Making-Themen und digitale Unterrichtsmethoden vertiefend und praktisch kennenlernen. Im Fokus stehen hierbei Maker Education, Einsatz von KI im Unterricht und neue Ideen für eine anschauliche Berufsorientierung.

Nach dem Umzug des Medienzentrums an den Jubiläumsplatz finden Lehrkräfte in fünf Workshopräumen vielfältige Möglichkeiten flexibel zu arbeiten, einzelne Schwerpunkte zu vertiefen oder Bereiche miteinander zu kombinieren. Sie erreichen uns jetzt in der Schwarzbachstraße 12 in 40822 Mettmann. Eine Anfahrtsbeschreibung können Sie hier herunterladen.

Digital Making Places sind offene Werkstätten, in denen neue Technologien erprobt und innovative Lehrmethoden entwickelt werden können.

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Räume und Unterrichtsmaterialien

In den 360°-Rundgängen durch die Workshopräume finden sich eine Vielzahl von Exponaten und Lernmaterialien, zu denen auf Anfrage Workshops angeboten werden können.
Während der Rundgänge gibt es Hinweise zu rund 50 EDUMAPS, die über Geräte-(technologien), Projektideen, Unterrichtsmaterialien und Schritt-für-Schritt Anleitungen informieren.
Für eine bessere Übersicht haben wir ein digitales Orientierungssystem geschaffen:
Über eine zentrale META-Übersichts-EDUMAP gelangen Sie direkt in die verschiedenen Themenräume/-bereiche, die die zentralen Bereiche von Maker Education und Digital Making abbilden. Die META-Übersichts-EDUMAP dient dabei als intuitiver Einstiegspunkt, der es Ihnen ermöglicht, sich schnell und zielgerichtet in den jeweiligen Themenfeldern zu orientieren.

Coding

Im CodingLab & RobotikLab finden sich auf rund 60 Quadratmetern jede Menge Lernroboter und Sensorik (z. B. BeeBot, BlueBot, Ozobot, Dash, Lego EV3, Nao) oder diverse Mikrocontroller (z. B. Calliope mini, Arduino, Bob3, Makey Makey).

MakingLab

Im MakingLab  können Lehrkräfte in Making-Workshops Unterrichtskonzepte mit 3D-Drucker, Folienplotter, Lasercutter oder Stickmaschine zu erproben. Dort  gibt es auch mehrere Raspberry Pi 4 - das sind preiswerte, vollwertige Einplatinencomputer, die für verschiedene Aufgaben einsetzbar sind, u. a. auch als Desktop-PC, um Dateien für die Ausgabegeräte zu erstellen und auszugeben. In den Making-Workshops erhalten Lehrkräfte auch Tipps für die Planung und Errichtung schuleigener FabLabs.

VideoLab

Im VideoLab  gibt es neben einem fertig eingerichteten Greenscreenstudio die Möglichkeit, einzelne Schritte in der Filmproduktion zu testen: Unterschiedliche Foto- und Videokameras, Videoleuchten, Mikrofontechnik, eine kleine Lichtregie und eine LiveVideo-Regiepult ermöglichen Videoprojekte auf  unterschiedlichen Anforderungsniveaus.

X-Reality-Lab

Im X-Reality-Lab  finden sich mehrere VR-Brillen verschiedener Hersteller (u.a.  Pico, MetaQuest) um Open-Source-Projekte auszuprobieren. 360-Grad-Videos und Augmented-Reality-Szenarien können erlebt und eingehend getestet werden. Inklusive einer Beratung, welche Anbieter und Projekte für die jeweilige Zielgruppe geeignet scheint und was dafür an Equipment benötigt wird, wenn eine Schule in diesem Bereich einen Schwerpunkt setzen möchte.

AudioLab

Last but not least gibt es ein AudioLab: Hier findet sich eine kleine, aber feine Auswahl an Audiogeräten (z. B. Easi-Speaks, Zoom H2N und H4N, unterschiedliche Mikrofone, digitales und analoges Tonmischpult, E-Drum-Set, E-Gitarre, Akai-Keyboard, Audioregie) - je nach dem, für welche Schulform und Alterstufe ein Unterrichtsprojekt zu entwickeln ist, lässt sich vieles testen und ausprobieren.

Ziel aller kommenden Workshops ...

... ist die Unterstützung bei der Entwicklung praxisnaher, interdisziplinärer Projekte, digitale Werkzeuge sinnvoll in den Unterricht zu integrieren.

Neben Themenworkshops bietet das Medienzentrum perspektivisch an, dass Schulkollegien Teile ihrer Pädagogischen Tage im Medienzentrum verbringen können. Gemeinsam mit den Fortbildungsbeauftragten und dem Schulleitungsteam können dann Impuls- oder Vertiefungs-Workshops zu gewünschten Schwerpunktthemen entwickelt werden, die die Ziele des Medienentwicklungsplan der Schule aufnehmen.

Ob Podcast Produktionen im Geschichtsunterricht, Kunstwerke aus dem 3D-Drucker oder professionell erstellte Erklärfilme – das sind nur Beispiele für zukünftige Lernszenarien, die durch die Erweiterung des Medienzentrums um Digital Making Szenarien möglich sein werden.

Wir wollen Digital Making Places als digitale Manufakturen an schulischen und außerschulischen Lernorten etablieren und unterstützen. Wir sind davon überzeugt, dass sie den selbstverständlichen Einsatz digitaler Werkzeuge fördern, zur kreativen Problemlösung motivieren und Anlässe bieten, kollaborative und kooperative Arbeitsformen praktisch auszuprobieren und anzuwenden.

 

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DMP - Der Film

DMP - Das Projekt Digital Making Places in NRW

Was ist eigentlich ein Makerspace

An der Professional School of Education Stuttgart/Ludwigsburg formuliert man das so: Ein Makerspace ist ein Raum, der für alle offen steht, um mithilfe digitaler Geräte reale Werkstücke herzustellen. Das Symbolbild der Makerspaces ist gegenwärtig der 3D-Drucker. Allerdings sind auch Lasercutter, CNC-Fräsen oder Stickmaschinen in vielen Spaces vorzufinden. Im Vordergrund der Makerspaces stehen nicht die Geräte, sondern die individuellen Projekte der Maker*innen, die mittels digitaler Fertigungsverfahren realisiert werden.

Eine besondere Art der Makerspaces sind die pädagogisch-didaktischen Makerspaces. Sie lehnen sich an das Konzept der „Educational Makerspaces“ oder auch „Makerspaces for Education“ an. Die Zielgruppe der pädagogisch-didaktischen Spaces sind Lehramtsstudierende und ausgebildete Lehrpersonen.

Im Fokus steht die erfahrungsbezogene digitale Weiterbildung der Zielgruppe und die Erprobung und Erstellung von Unterrichtsmaterialien für Schüler*innen und Studierende.

Texte und Erklärvideo zum Makerspace stammen aus dem Projekt MakEd_digital