Anmeldungen bitte bis zum 17.10.2023 über StartChancen@velbert.de
Veranstaltungsort:
FamilienPunkt im Forum Velbert
Oststr. 20
42551 Velbert
Fachtage und Fortbildungen
Fachtage für Lehr- und Fachpersonen
Die Schulaufsicht für den Kreis Mettmann bearbeitet zusammen mit ihren Schulen und verschiedenen Kooperationspartnern verschiedene Themenschwerpunkte. In Fachtagen und Fortbildungen wird von Fachexpert*innen der aktuelle Forschungsstand an die jeweilige Zielgruppe vermittelt. Auch wenn die Zielgruppen themenspezifisch gebündelt werden, so sind ausdrücklich alle Lehr- und Fachpersonen an Schulen im Blick. Am Ende der Seite finden Sie einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen für den Themenbereich "Schulische Inklusion".
Auswahl vergangener Fachtage
Kooperation stellt für alle Schulen einen wesentlichen Aspekt dar, der mit Blick auf die Vielzahl der Professionen an Schulen ein wichtiger Schlüssel zur Ausgestaltung qualitätsvoller, pädagogischer Arbeit ist.
Doch was bedeutet Kooperation? Welche Bedingungen müssen für ein Gelingen geschaffen werden? Und wie können diese nachhaltig verankert werden?
Diesen und weiteren Fragestellungen wurde an diesem Tag in verschiedenen Formaten nachgegangen.
Frau Prof. Dr. Carolina Urton von der Uni Münster thematisierte in Ihrer Keynote die Multiprofessionelle Kooperation, als ein Bestandteil der inklusiven Schulentwicklung.
Dabei unterliegen die inklusive Schulentwicklung und die Multiprofessionelle Kooperation einem kontinuierlichen und reflexiven Prozess.
Im Vortrag wurde die Motivation zur Kooperation, das Verständnis von Kooperation, die verschiedenen Aufgaben und Rollen, sowie Ziele der Kooperation in den Blick genommen.
Vertieft wurden die einzelnen Aspekte der Kooperation in zwei sich anschließenden Workshop-Schienen.
Im Nachmittagsbereich bestand zudem für die Teilnehmenden die Möglichkeit sich in offenen Foren auszutauschen.
Die Gestaltung gelingender Übergänge ist für Kinder und Jugendliche jeden Alters in unserem Bildungssystem von hoher Bedeutung, um den Bildungserfolg, den beruflichen Einstieg und die gesellschaftliche Partizipation positiv zu beeinflussen.
Sie ist Aufgabe aller beteiligten Akteure im Bildungssystem und kann einen Beitrag zur Chancengleichheit leisten.
Ins Thema einführte Frau Prof. Dr. Charlotte Hanisch von der Universität zu Köln.
In Ihrer Keynote beschäftigte Sie sich mit der Frage, was es aus entwicklungspsychologischer Sicht braucht, damit Übergänge gelingen.
Anschließend wurden in zwei aufeinanderfolgenden Workshop-Schienen zum einen bewährte Praxisbeispiele aus dem Kreis Mettmann vorgestellt als auch Bausteine des Mettmanner Wegs in den Blick genommen.
Der Netzwerktag diente sowohl der schulformübergreifenden Vernetzung als auch dem Austausch bewährter Praxis im Gemeinsamen Lernen.
Entlang der Bildungskette wurden Beispiele und Projekte im Kreis Mettmann vorgestellt, konkrete Ansätze der Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure diskutiert und die Möglichkeiten zum Anschluss für das eigene schulische System in den Blick genommen.
Der Netzwerktag war einen Beitrag zur Weiterentwicklung inklusiver Schulstrukturen und bot Unterstützung bei der nachhaltige Umsetzung gelungener Projekte.
Am 07.12.2023 fand der Fachtag „AO-SF-Verfahren effektiv gestalten" in Zusammenarbeit des Schulamtes Mettmann mit dem Regionalen Bildungsbüro des Kreises Mettmann statt.
Herr Aljoscha Winkel, Schulamtsdirektor für die untere Schulaufsicht, eröffnete den Fachtag und lud dazu ein, sich mit dem Thema AO-SF-Gutachten-Erstellung intensiv auseinanderzusetzen. Dabei waren sowohl neue Kolleg*innen angesprochen, die ihr theoretisches Wissen für anstehende Gutachtenerstellungen erweitern und intensivieren konnten als auch bereits erfahrene Fachkräfte, denen sich hier die Möglichkeit bot, eigene Vorgehensweisen auf den Prüfstand zu stellen und in den Austausch mit den Kolleg*innen zu gehen.
Dazu konnten die Teilnehmenden an 4 Workshops teilnehmen:
Inhaltlich wurden die Workshops geleitet von den AO-SF Mentoren des Kreises in Zusammenarbeit mit den IkoFas.
Am 20.09.2023 fand in Kooperation der Unteren Schulaufsicht, des Regionalen Bildungsbüros und des Medienzentrums ein Fachtag zum Thema „Diklusion“ statt. Der Begriff wurde ursprünglich von Frau Dr. Lea Schulz als Hashtag (#diklusion) für Twitter erstellt und meint die Verbindung von digitalen Medien und Inklusion im Kontext Schule mit dem Ziel, die Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler bei der Nutzung digitaler Medien sicherzustellen.
Nach dem Vortrag von Frau Dr. Schulz zum Thema „Diklusion - Kulturen, Strukturen, Praktiken für eine digital-inklusive Schulentwicklung“ besuchten die Teilnehmenden zwei von acht Workshops.
Zur Auswahl standen Workshops zu den Themen
Zusätzlich lernten die Teilnehmenden beim Markt der Möglichkeiten digitale Materialien und Hilfsmittel für das inklusive Setting kennen.
Mit dem Vortrag „Förderplanung, was kann sie und was auch nicht“ eröffnete Frau Prof. Dr. Conny Melzer den Fachtag am 07.04.2022. Sie benannte darin konkret Gelingens Bedingungen, unter denen Förderplanung erfolgreich sein kann. Dabei stellt sie die Kooperation aller Beteiligen in den Fokus, damit Schüler*innen „durch die Einbeziehung in den Förderprozess in ihrem Selbstvertrauen gestärkt werden, indem sie sich als aktiv Handelnde erleben und ihnen nicht fremdbestimmt ihre Bedürfnisse und Interessen diktiert werden“ (Popp, Melzer & Methner, 2017, S. 74)
Wenn als weitere Gelingens Bedingungen eine datengestützte Analyse der Lernausgangslage und eine theoriegeleitete Förderplanung mitberücksichtig werden, kann im Zusammenspiel mit „gutem“ Unterricht und Differenzierung eine individuelle Förderung gelingen.
Im Anschluss wurde der weitere Nutzen von Förderplänen im Rahmen von zwei Workshop Schienen beleuchtet:
Nutzen des Förderplans
Unter dem Motto „Leben ist Veränderung – gelungene Übergänge machen stark fürs Leben“ fand am 10.09.2021 ein Fachtag in digitaler Form statt. Den Einstieg machte Frau Prof. Dr. Urton mit Ihrem Vortrag „Ich schaff das! Wir schaffen das!“. Sie umriss die besondere Bedeutung, die Übergänge für Familien darstellen und zeigte auf, wie Schule und Kindergarten unterstützend tätig werden können, so dass sichere, stabile Brücken von einer Institution in die nächste gebaut werden können und aus denen Entwicklungschancen hervorgehen.
Im Anschluss folgte im Rahmen von zwei Workshopschienen die Beleuchtung des Themas „Übergänge KITA-Grundschule“ aus verschiedenen Perspektiven:
Workshops:
Lehrerfortbildungen
Das Dezernat 46 der Bezirksregierung Düsseldorf verantwortet die Qualitätsentwicklung und -sicherung der staatlichen Aus- und Fortbildung von Lehrkräften, auch im Bereich Bildung in der digitalen Welt.
Unter dem Menüpunkt „Aktuelle Fortbildungsangebote und Qualifikationserweiterungen“ können Sie gezielt recherchieren.
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