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Jugendschutz und Medienrecht

Immer früher spielen bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen die Themen Jugendschutz und Medienrecht eine Rolle. Das Medienzentrum stellt dafür entsprechende Medien bereit und führt Informationsveranstaltungen durch.

Kinder und Jugendliche sind besonders schutzlos, wenn es um die Verbreitung von problematischen Inhalten (z. B. Gewaltverherrlichung, rechtsextremistische oder rassistische Propaganda oder Pädosexualität) im Internet geht. Leichter als Erwachsene gehen sie auf unseriöse Angebote (z. B. Abofallen) ein, geben persönliche Daten oder Informationen preis oder lassen sich in Internet-Chaträumen von Personen mit fingierten Identitäten ansprechen.

Nicht weniger problematisch ist die rasant zunehmende Zahl von Jugendlichen, die Opfer von Cybermobbing-Übergriffen in sozialen Medien wie Instragram oder Messengerprogrammen wie WhatsApp werden.

Ein weiteres Handlungsfeld in der Medienkompetenzbildung von Kindern und Jugendlichen ist der sichere Umgang mit Themen, die das Medienrecht betreffen:

  •     Verletzung der Persönlichkeitsrechte (z. B. in der Verwendung von Bildern Dritter)
  •     Verletzung der Urheber- und Veröffentlichungsrechte beim (oftmals) illegalen Teilen von Musikdateien und Filmen über Internettauschbörsen

Nur, wer sich selbst über Problematiken und Risiken des Internets bewusst ist und somit im Positiven über Medienkompetenz verfügt, versteht sich und andere zu schützen. Daher führt das Medienzentrum gemeinsam mit Partnern wie dem Regionalen Bildungsbüro Informationsveranstaltungen durch, um Lehrer für das Thema zu sensibilisieren. Dafür setzen wir auch exterene Medienreferenten ein.